Das Wichtigste auf einen Blick
- Hauptpollenzeit Bayern: Mitte April bis Ende Juli – Birken- und Gräserpollen überlagern sich.
- Häufigste Allergieauslöser: Gräser (~60 %), Birke (~25 %), gefolgt von Hasel, Erle, Beifuß und Ambrosia.
- Klimawandel-Effekt: Pollensaison hat sich seit 2000 um 3–4 Wochen verlängert – Hasel fliegt teils schon im Dezember.
- Stadt vs. Land: München startet 1–2 Wochen früher als das Alpenvorland, dafür mit höherer Ambrosia-Belastung.
- Insectosun montiert Polltec-Pollenschutzgewebe von Neher – hält bis zu 99 % der Pollen ab, empfohlen vom Deutschen Allergie- und Asthmabund.
Warum brauchen Allergiker einen Pollenkalender für Bayern?
Wer pollenallergisch ist, kennt das Spiel: Plötzlich tränen die Augen, die Nase läuft, der Hals kratzt – und niemand weiß, woher es kommt. Ein guter Pollenkalender beantwortet genau diese Frage. Er zeigt, welche Pollenart in welchem Monat fliegt, wie stark die Belastung ist und wann Sie mit den schlimmsten Symptomen rechnen müssen.
Bayern hat eine andere Pollensaison als der Norden Deutschlands. Die Voralpen, das Donautal und das städtische Wärmeklima in München sorgen für eigene Muster. Birke und Hasel fliegen hier früher, Ambrosia ist seit 2018 in Ausbreitung – vor allem in den Landkreisen München, Erding und Landshut. Dieser Pollenkalender ist speziell auf die bayerischen Bedingungen 2026 abgestimmt und basiert auf den Daten der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst und des LGL Bayern.
Pollenkalender Bayern 2026 – Monatsübersicht auf einen Blick
Die folgende Visualisierung zeigt die wichtigsten Pollenarten in Bayern über das ganze Jahr 2026. Die Farbintensität gibt die Belastungsstärke an – je dunkler, desto stärker die Konzentration in der Luft.
Quelle: Daten basieren auf der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL Bayern) sowie eigenen Beobachtungen aus über 1.500 Polltec-Montagen in München und Umgebung. Die Belastungswerte können je nach Wetterlage und Region um ±2 Wochen variieren.
Frühblüher: Hasel und Erle (Januar bis April)
Die Pollensaison startet in Bayern oft schon vor dem Frühling. Hasel und Erle gehören zu den sogenannten Frühblühern – ihre Pollen sind ab milden Wintertagen in der Luft. Wer auf Birkenpollen reagiert, hat häufig auch Probleme mit Hasel und Erle: Diese drei Bäume gehören zur Familie der Betulaceae und teilen sich kreuzreaktive Allergene.
Haselpollen
Hasel ist der erste Frühblüher Bayerns. Bei milden Wintern fliegen Pollen schon ab Dezember. Die Belastung erreicht im Februar ihren Höhepunkt. Wegen des Klimawandels beginnt die Hasel-Saison in München jedes Jahr etwa 5 Tage früher als noch vor 20 Jahren.
Erlenpollen
Erle folgt direkt auf Hasel und überlagert sich oft mit der frühen Birkenphase. Besonders im Donautal (Landshut, Regensburg) und an Flussufern ist die Belastung hoch. Erlenpollenallergiker reagieren häufig auch auf rohes Steinobst (Apfel, Pfirsich, Kirsche) – das nennt sich orales Allergiesyndrom.
Der Hauptbösewicht: Birkenpollen (März bis Mai)
Birkenpollen
Birkenpollen sind in Bayern der häufigste Auslöser für Heuschnupfen-Symptome. Eine einzige Birke produziert in einer Saison bis zu 100 Millionen Pollen. Im April erreichen die Konzentrationen Spitzenwerte von über 1.000 Pollen pro Kubikmeter Luft – ab 50 sprechen Allergologen schon von hoher Belastung.
München ist wegen der vielen Stadtbirken besonders stark betroffen. In Schwabing, der Maxvorstadt und im Englischen Garten liegen die Werte regelmäßig 30 % über dem bayerischen Durchschnitt.
Kreuzreaktionen Birke: 70 % aller Birkenpollenallergiker reagieren auch auf rohes Obst (Apfel, Birne, Pfirsich, Aprikose, Kirsche), Nüsse (Hasel, Walnuss, Mandel) und manche Gewürze (Kümmel, Curry). Bei einem Birkenpollenallergiker mit Apfel-Allergie kann gekochtes Apfelmus oft problemlos verzehrt werden – das Hitze zerstört die Allergene.
Die häufigste Allergie: Gräserpollen (Mai bis August)
Gräserpollen
Gräserpollen sind die weltweit häufigste Allergieursache. In Bayern leiden rund 6 Millionen Menschen unter Heuschnupfen – etwa 60 % davon sind gegen Gräser sensibilisiert. Die Saison läuft von Anfang Mai bis Ende August, mit dem klaren Höhepunkt im Juni und Juli.
Besonders aggressiv sind Wiesen-Lieschgras, Knäuelgras, Wiesen-Schwingel und Roggen. Das Tückische: Diese Gräser sind so kreuzreaktiv, dass eine Allergie gegen eine Art meist Symptome bei allen anderen auslöst. Erste Erleichterung bringt der August, wenn die meisten Gräser verblüht sind.
Spätsommer-Plage: Beifußpollen (Juli bis September)
Beifußpollen
Beifuß wächst überall – an Wegrändern, auf Brachflächen, in Stadtparks. In Bayern fliegen die Pollen ab Mitte Juli. Beifuß wird oft unterschätzt, weil die Symptome an Gräserpollen erinnern, aber zwei Monate länger andauern.
Ein typisches Erkennungszeichen: Wer Anfang September noch Heuschnupfen-Symptome hat, ist meist Beifuß-allergisch. Bekannte Kreuzreaktionen bestehen mit Sellerie, Karotte, Gewürzen (Kümmel, Anis, Curry) und Kamille.
Die neue Bedrohung: Ambrosia (August bis Oktober)
Ambrosia (Beifußblättriges Traubenkraut)
Ambrosia ist die aggressivste Pollenart Europas. Bereits 5 Pollen pro Kubikmeter Luft lösen bei Sensibilisierten heftige Reaktionen aus – bei Gräsern braucht es 50. Die Pflanze wurde aus Nordamerika eingeschleppt und breitet sich seit 2018 in Bayern aus.
Aktuelle Hotspots in Bayern: Landkreise München, Erding, Freising, Landshut und entlang der Autobahnen A8 und A92. Ambrosia bevorzugt gestörte Böden – Baustellen, Straßenränder und Brachflächen. Eine einzige Pflanze produziert bis zu 60.000 Samen, die bis zu 40 Jahre keimfähig bleiben.
Meldepflicht in Bayern: Ambrosia-Funde sollten dem Landesamt für Umwelt (LfU Bayern) gemeldet werden. Die Pflanze kann ausgerissen werden – aber nur mit Handschuhen und Maske, da der Pflanzensaft Hautreizungen auslöst. Verbrennen, nicht kompostieren.
München vs. Alpenvorland: Wie unterscheidet sich die Pollensaison?
Pollenallergiker, die in München leiden, sind im Bergland oft beschwerdefrei – und umgekehrt. Der städtische Wärmeeffekt verschiebt die Saison, während die Höhenlage Pollenflugzeiten verkürzt. Drei Faktoren machen den Unterschied aus:
1. München (Stadtgebiet)
Die Pollensaison beginnt in München 1 bis 2 Wochen früher als in Oberbayern. Asphalt und Beton speichern Wärme, was das Wachstum von Bäumen und Gräsern beschleunigt. Birken-, Hasel- und Ambrosia-Belastung sind im Stadtgebiet deutlich höher. Schwabing und der Englische Garten zählen zu den pollenreichsten Stadtteilen.
2. Voralpenraum (Rosenheim, Bad Tölz, Weilheim)
Im Voralpenland startet die Saison ca. 10 Tage später. Dafür ist die Belastung intensiver konzentriert. Birkenpollen erreichen im April Werte bis 1.200 pro m³, weil die umliegenden Birkenwälder dichter sind. Ab 800 Höhenmeter geht die Belastung deutlich zurück.
3. Niederbayern (Landshut, Passau, Regen)
Im Donautal liegen die Erlen- und Birkenwerte am höchsten – bedingt durch die feuchten Uferzonen. Ambrosia ist hier seit 2020 etabliert und breitet sich entlang der Autobahnen weiter aus. Die Gräsersaison startet eine Woche später als in München.
Wie verändert der Klimawandel die Pollensaison in Bayern?
Die Pollensaison in Bayern hat sich seit dem Jahr 2000 deutlich verlängert. Daten der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst zeigen drei klare Trends:
- Frühere Starts: Haselpollen fliegen heute durchschnittlich 5–10 Tage früher als noch vor 20 Jahren. In milden Wintern beginnt die Saison schon im Dezember.
- Spätere Endphasen: Die Beifuß- und Ambrosia-Saison reicht heute oft bis Ende Oktober statt bis Mitte September.
- Höhere Konzentrationen: Durch das veränderte CO2-Niveau produzieren Pflanzen mehr Pollen – Schätzungen liegen bei +15 % seit dem Jahr 2000.
Hinzu kommt die Ausbreitung neuer Arten: Die Ambrosia hat sich seit 2018 in Bayern etabliert. Bis 2030 könnte sie laut Vorhersagen des Helmholtz-Zentrums in ganz Süddeutschland verbreitet sein. Pollenallergiker müssen sich auf eine längere und intensivere Saison einstellen.
Wie schützen sich Allergiker in Bayern wirksam?
Es gibt vier Schutzstrategien gegen Pollen – die wirksamste ist die Kombination aus mehreren Maßnahmen. Hier sind sie nach Effektivität sortiert:
Polltec-Pollenschutzgewebe an Fenster und Türen
Hält bis zu 99 % der Pollen draußen – die einzige Methode, die wirklich Lüften ermöglicht. Insectosun montiert auf jedes Fenster und jede Tür.
Nasendusche mit Salzlösung
Spült Pollen mechanisch aus der Nase. 1–2× täglich, besonders abends nach dem Heimkommen. Reduziert Symptome um ca. 40 %.
Pollenfilter im Auto
Aktivkohle-Filter im Lüftungssystem. Sollte spätestens alle 2 Jahre gewechselt werden – am besten vor der Pollensaison im März.
Kleidung wechseln, Haare waschen
Pollen kleben auf Kleidung und in Haaren. Nach dem Heimkommen umziehen und abends Haare waschen – verhindert Pollenflug ins Schlafzimmer.
Welches Pollenschutzgewebe hält wirklich Pollen ab?
Das gängige Insektenschutzgewebe (Standardgewebe mit ca. 1,4 mm Maschenweite) hält Mücken ab, aber keine Pollen. Pollen sind zwischen 10 und 100 Mikrometern groß – viel kleiner als ein Mückenkörper. Für echten Schutz braucht es spezielles Pollenschutzgewebe.
Insectosun montiert das Polltec-Gewebe von Neher, das vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) mit dem Gütesiegel ausgezeichnet wurde. Es hält bis zu 99 % der Pollen ab und ermöglicht trotzdem Lüften – die Maschenweite ist so optimiert, dass Luft strömen kann, Pollen aber abgefangen werden.
| Gewebeart | Pollenfilterung | Luftdurchlass | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Standard Fiberglas | ~ 10 % | sehr hoch | nur gegen Insekten |
| Neher Transpatec | ~ 50 % | sehr hoch | für mittlere Allergiker |
| Neher Polltec | ~ 99 % | hoch | empfohlen für Allergiker |
| Pollenschutz-Folie | ~ 90 % | kein Lüften möglich | Notlösung |
Warum Allergiker in Bayern auf Insectosun setzen
Häufige Fragen zum Pollenkalender Bayern
Wann ist die schlimmste Pollenzeit in Bayern?
Die intensivste Pollensaison in Bayern liegt zwischen Mitte April und Ende Juli. In dieser Zeit überlagern sich Birkenpollen (April–Mai) mit Gräserpollen (Mai–Juli) – die zwei häufigsten Allergieauslöser. Über 80 % aller Allergiker reagieren in diesem Zeitraum am stärksten.
Welche Pollen sind in Bayern am häufigsten?
Gräserpollen verursachen mit ca. 60 % die meisten Allergien in Bayern. Birkenpollen folgen mit ca. 25 %. Hasel, Erle und Beifuß zusammen machen die restlichen 15 % aus. Ambrosia ist neu und durch den Klimawandel ein wachsendes Problem im Süden Bayerns.
Hilft ein Pollenschutzgitter wirklich gegen Allergien?
Ja. Spezielle Polltec-Gewebe von Neher halten bis zu 99 % der Pollen ab und sind vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) empfohlen. Sie ermöglichen Lüften ohne Pollenbelastung – auch während der schlimmsten Hochsaison im Mai und Juni.
Wann sollte man wegen Pollen die Fenster schließen?
In der Stadt sind Pollen morgens (4–8 Uhr) am stärksten in der Luft, auf dem Land abends (19–24 Uhr). In Bayern empfiehlt sich Lüften zur jeweils gegensätzlichen Zeit – oder dauerhaft mit Polltec-Pollenschutzgewebe, das die Pollen filtert.
Wie unterscheidet sich der Pollenflug in München vs. ländlichem Bayern?
In München beginnt die Pollensaison wegen des städtischen Wärmeeffekts 1–2 Wochen früher und endet später. Die Belastung mit Birken- und Ambrosia-Pollen ist im Stadtgebiet höher. Im Alpenvorland (Rosenheim, Bad Tölz) ist die Saison kompakter und die Konzentration etwas geringer.
Was kostet Polltec-Pollenschutz für ein Standardfenster?
Bei einem Standardfenster (ca. 120 × 120 cm) liegt der Preis für ein Neher Polltec-Spannrahmensystem inklusive Insectosun-Aufmaß und Montage bei ca. 140–180 €. Bei Mehrfachbestellung (z. B. komplettes Schlafzimmer plus Wohnzimmer) gibt es Mengenrabatte – Festpreis nach kostenlosem Aufmaß.
Wie lange hält Polltec-Pollenschutzgewebe?
Bei sachgerechter Pflege hält Polltec-Gewebe 10 bis 15 Jahre. Einmal pro Saison sollte es mit einem weichen Bürstenaufsatz abgesaugt werden – Pollen, die sich am Gewebe absetzen, lassen sich so leicht entfernen. Insectosun gibt 10 Jahre Garantie auf Gewebe und Mechanik.
Ausgezeichnete Qualität
Unsere Produkte wurden mehrfach von unabhängigen Instituten getestet und ausgezeichnet
iF Award 2012
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Letzte Aktualisierung: Mai 2026. Daten basieren auf der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Bayern (LGL) sowie eigenen Beobachtungen aus über 1.500 Polltec-Montagen in München und Umgebung. Die Belastungswerte können je nach Wetterlage und Region variieren.