Ratgeber · Aufmaß

Fliegengitter richtig ausmessen: Anleitung für exakte Maße

Ein Insektenschutzelement ist immer eine Maßanfertigung, und ein Maß in der falschen Ebene macht daraus ein Stück Aluminium, das nirgendwo passt. Diese Anleitung zeigt, welches Bezugsmaß zu welchem System gehört, wie richtig gemessen wird und woran die meisten Aufmaße scheitern.

⏱ 10 Min. Lesezeit | Sasa Smajlovic, Geschäftsführer | August 2026
Handwerker misst einen Fensterrahmen mit Metallmaßstab und Stift, typische Situation beim Aufmaß für Insektenschutz

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Jedes System hat sein eigenes Bezugsmaß: Ein Spannrahmen wird auf die lichte Laibung gemessen, das LiSa System auf den Blendrahmen. Dasselbe Fenster ergibt dabei zwei verschiedene Zahlen.
  • Immer an drei Stellen messen: Breite oben, mittig und unten, Höhe links, mittig und rechts. Bei einem Element, das in die Öffnung geht, zählt das kleinste Maß.
  • Millimeter, nicht Zentimeter: Notiert wird in Millimetern und immer Breite vor Höhe, sonst entsteht aus einem hochformatigen Fenster ein querformatiger Rahmen.
  • Der häufigste Fehler ist die falsche Ebene: Gemessen wird über der Glasscheibe statt über der Öffnung, das Element ist danach systematisch zu klein.
  • Das Aufmaß beim Fachbetrieb kostet nichts: Im Großraum München messen wir kostenlos auf, ein Spannrahmen beginnt bei 129 Euro. Verbindliche Preise nach kostenlosem Aufmaß.

Warum entscheidet das Aufmaß über das ganze Ergebnis?

Weil Insektenschutz eine Maßanfertigung ist. Anders als bei einem Möbelstück gibt es keine Standardgröße, die man notfalls zurechtrückt: Der Rahmen wird auf den Millimeter gefertigt und passt danach in genau eine Öffnung. Ein falsches Maß lässt sich nicht nachbessern, sondern nur neu fertigen.

Dazu kommt die Funktion. Insektenschutz wirkt nur dann, wenn ringsum kein Spalt bleibt. Eine Mücke braucht wenige Millimeter, und ein Element, das an einer Seite zwei Millimeter Luft lässt, erfüllt seinen Zweck nicht mehr, obwohl es optisch einwandfrei sitzt.

Und schließlich hängt am Maß auch die Systemwahl. Ob an einer Öffnung ein Spannrahmen ab 129 Euro, ein Drehrahmen ab 262 Euro oder eine Schiebeanlage ab 337 Euro sinnvoll ist, entscheidet sich an Breite, Höhe und Bausituation. Das Aufmaß ist deshalb nicht der letzte Schritt vor der Bestellung, sondern der erste der Planung.

💡

Legen Sie sich vor dem Messen eine einfache Liste an: Raum, Öffnung, Breite, Höhe, gewünschtes System. Danach ist jedes Maß eindeutig zugeordnet, und niemand rätselt später, zu welchem Fenster die Zahlen gehören.

Welches Werkzeug brauche ich zum Ausmessen?

Ein stabiles Stahlmaßband oder einen Gliedermaßstab, einen Stift und Papier. Ein Stoffmaßband ist ungeeignet, weil es sich unter Zug dehnt und dabei leicht mehrere Millimeter Fehler produziert. Eine zweite Person hilft, weil sie das Bandende sauber an der Kante hält.

Für Fenster ab etwa zwei Metern Höhe und für alle Dachfenster kommt eine sichere Leiter dazu. Wer sich dabei unwohl fühlt, sollte nicht improvisieren: Ein Aufmaß ist keine Situation, in der ein Stuhl auf einem Tisch eine Lösung ist.

Praktisch ist außerdem das Smartphone. Ein Foto von jeder Öffnung, dazu eines vom Beschlag und eines vom Bodenanschluss bei Türen, beantwortet später die meisten Rückfragen, ohne dass jemand erneut ans Fenster muss.

Welches Bezugsmaß gilt für welches System?

Jedes System hat seine eigene Ebene, in der es sitzt, und danach richtet sich das Maß. Ein Element in der Fensteröffnung wird auf die lichte Laibung gemessen, ein Element am Fensterrahmen auf den Blendrahmen. Dasselbe Fenster ergibt bei beiden Verfahren zwei deutlich verschiedene Zahlen.

Das ist der Punkt, an dem die meisten Aufmaße scheitern. Wer für einen Spannrahmen das Blendrahmenmaß notiert, bekommt ein Element, das nicht in die Öffnung geht. Wer umgekehrt für ein eingehängtes System die Laibung misst, hat einen Rahmen, der ringsum Luft lässt.

SystemÜbliches BezugsmaßPreis
Spannrahmen FensterLichte Laibung der Fensteröffnungab 129 €
LiSa SystemAußenmaß des Blendrahmensab 134 €
Drehrahmen FensterBlendrahmen, dazu Anschlagseiteab 262 €
Rollo DachfensterTypenschild im Fensterflügelab 328 €
Rollo FensterÖffnung plus Platz für die Kassetteab 338 €
SchiebeanlageGesamtbreite der Öffnung, Höhe dreifachab 337 €
DrehrahmentürLichte Türöffnung plus Bodenanschlussab 399 €
PendeltürLichte Türöffnung, beidseitiger Freiraumab 574 €

Die Tabelle zeigt die üblichen Bezugsmaße. Welches davon an Ihrer konkreten Öffnung gilt, hängt zusätzlich am Profil des Fensters, an der Putzkante und an der gewünschten Montageart, und genau das wird beim Aufmaß vor Ort geklärt. Alle Systeme mit ihren Einsatzbereichen stehen unter Fliegengitter nach Maß.

Wie messe ich ein Fenster für einen Spannrahmen?

Über die lichte Laibung, also über die reine Öffnung von Putzkante zu Putzkante. Gemessen wird die Breite an drei Stellen, oben, in der Mitte und unten, und die Höhe ebenfalls an drei Stellen, links, mittig und rechts. Notiert werden alle sechs Werte in Millimetern.

Maßgeblich ist bei einem Element, das in die Öffnung geht, das kleinste gemessene Maß. Wäre das größte maßgeblich, würde der Rahmen an der engsten Stelle klemmen. Die Abweichungen sind selten dramatisch, aber sie sind fast immer vorhanden.

Wichtig ist die Ebene: Gemessen wird über der Öffnung, nicht über der Glasscheibe. Das klingt selbstverständlich, ist aber der mit Abstand häufigste Fehler, weil das Auge automatisch der Glasfläche folgt und den umlaufenden Rahmen ausblendet.

Wie wird für das LiSa System gemessen?

Über den Blendrahmen, also über den feststehenden Teil des Fensters, der fest im Mauerwerk sitzt. Das LiSa System wird von innen in diesen Rahmen eingehängt, deshalb zählt hier das Außenmaß des Blendrahmens und nicht die Laibung dahinter.

Auch hier gilt die Dreifachmessung, allerdings mit umgekehrter Logik: Bei einem Element, das über den Rahmen greift, ist das größte gemessene Maß relevant, damit nichts übersteht. Diese Umkehrung ist der Grund, warum ein Laienaufmaß bei diesem System öfter danebengeht als beim Spannrahmen.

Zusätzlich braucht es einen Blick auf den Beschlag. Griffe, Fensterbänke und Rollladenführungen können im Weg sein, und ob das System eingehängt werden kann, hängt an der Profilform. Welche der beiden Bauarten zu welchem Fenster passt, vergleicht der Beitrag LiSa System und Spannrahmen im Vergleich.

Wie messe ich ein Fenster für Drehrahmen oder Rollo?

Beim Drehrahmen ab 262 Euro wird der Blendrahmen gemessen, dazu kommt die Anschlagseite. Der Rahmen wird seitlich angeschlagen und schwenkt auf, deshalb muss klar sein, ob er nach links oder nach rechts öffnet und ob dort genug Freiraum ist.

Beim Rollo ab 338 Euro kommt zur Breite und Höhe der Öffnung noch der Platz für die Kassette. Sie sitzt oberhalb der Öffnung, und dort dürfen weder Rollladenkasten noch Sturzkante noch Vorhangschiene im Weg sein. Dieser Zusatzplatz wird beim Aufmaß mitgemessen und mitfotografiert.

In beiden Fällen gehört die Fensterbank zur Messung dazu. Eine innen überstehende Fensterbank verkürzt die nutzbare Höhe, und eine außen abfallende Fensterbank verändert die untere Anschlusskante. Beide Punkte werden im Rohmaß oft schlicht vergessen.

Fotografieren Sie jede Öffnung einmal frontal und einmal aus schrägem Winkel. Auf dem schrägen Bild sieht man Fensterbank, Sturz und Rollladenführung, also genau die Bauteile, die im Rohmaß nicht auftauchen.

Wie messe ich eine Tür für Drehrahmentür oder Pendeltür?

Über die lichte Türöffnung, also die reine Durchgangsbreite und die Höhe von der Oberkante des fertigen Bodens bis zur Sturzkante. Bei Türen ist der Bodenanschluss der kritische Punkt, weil dort Schwellen, Gefälle und Höhenversprünge auftreten, die bei Fenstern keine Rolle spielen.

Bei einer Drehrahmentür ab 399 Euro kommt die Anschlagseite dazu und die Frage, wohin sie aufschlägt. Auf einer Terrasse mit Tisch und Stühlen direkt vor der Tür ist der Schwenkbereich oft das eigentliche Problem, nicht die Breite.

Bei einer Pendeltür ab 574 Euro wird zusätzlich der Freiraum in beide Richtungen gemessen, weil sie in beide Seiten aufschwingt und selbsttätig zurückläuft. Für wen dieses System gedacht ist, beschreibt der Beitrag Pendeltür mit Insektenschutz.

Wie messe ich für eine Schiebeanlage?

Über die Gesamtbreite der Öffnung, nicht über die Breite eines einzelnen Flügels. Eine Schiebeanlage ab 337 Euro läuft in einer durchgehenden Schiene, und diese Schiene braucht die volle Breite plus den seitlichen Bereich, in den das Element beim Öffnen fährt.

Die Höhe wird an mindestens drei Punkten gemessen, weil Terrassenanschlüsse häufig ein Gefälle nach außen haben. Ein Höhenunterschied von wenigen Millimetern über zwei Meter Breite ist im Bestand völlig normal und muss in der Fertigung berücksichtigt werden.

Zusätzlich zählt der Untergrund. Die untere Laufschiene wird auf Estrich, Fliesen, Holzdielen oder Naturstein montiert, und davon hängt die Befestigung ab. Wann sich dieses System gegenüber einer Drehtür lohnt, zeigt der Beitrag Schiebeanlage als Insektenschutz.

Wie wird ein Dachfenster ausgemessen?

Am zuverlässigsten gar nicht mit dem Maßband, sondern über das Typenschild. Es sitzt in aller Regel im Flügel des Fensters und wird sichtbar, wenn man den Flügel öffnet und dreht. Darauf stehen Hersteller, Typ und ein Größencode, und daraus ergibt sich das passende Element.

Der Grund ist praktisch: An der Dachschräge ist es schwierig, das Band sauber und rechtwinklig anzulegen, und schon eine leichte Schrägstellung erzeugt einen Fehler von mehreren Millimetern. Der Größencode dagegen ist eine eindeutige Angabe ohne Messfehler.

Für Dachfenster ist ein Rollo ab 328 Euro die übliche Lösung, weil es in Führungsschienen läuft und in jeder Stellung hält, auch bei geöffnetem Fenster in Schrägstellung. Die Systeme im Vergleich stehen im Beitrag Insektenschutz für Dachfenster.

Warum ist eine Fensteröffnung fast nie exakt rechtwinklig?

Weil sie gebaut und nicht gefräst wurde. Putzstärken schwanken über die Höhe, Laibungen werden von Hand abgezogen, und Gebäude setzen sich über die Jahre. Abweichungen von wenigen Millimetern zwischen oberer und unterer Breite sind deshalb der Normalfall, nicht der Ausnahmefall.

Im Altbau kommen größere Toleranzen dazu, weil dort oft mehrere Sanierungsschichten übereinanderliegen und die Öffnungen ursprünglich ohnehin nicht auf Millimeter gebaut wurden. Genau deshalb funktionieren vorkonfektionierte Elemente aus dem Handel dort so selten zufriedenstellend.

Für das Aufmaß bedeutet das zweierlei: dreifach messen und die Abweichung notieren statt sie zu glätten. Ein Aufmaß, das sechs Werte liefert, ist deutlich mehr wert als eines, das zwei gerundete Zahlen liefert. Wo Öffnungen gar nicht rechteckig sind, gelten eigene Regeln, die der Beitrag Insektenschutz für Rundbogenfenster und Sonderformen beschreibt.

Welche Fehler passieren beim Ausmessen am häufigsten?

Fünf Fehler machen fast alle unbrauchbaren Aufmaße aus. Sie haben gemeinsam, dass sie beim Messen nicht auffallen, sondern erst bei der Montage, wenn das Element bereits gefertigt ist und sich nicht mehr ändern lässt.

Falsch

Das passiert am häufigsten

  • Glasmaß statt Öffnungsmaß gemessen
  • Nur einmal in der Mitte gemessen
  • Höhe vor Breite notiert
  • Selbst einen Toleranzabzug abgezogen
  • Fensterbank und Sturz übersehen
Richtig

So wird es sauber

  • Bezugsmaß je System vorher festlegen
  • Dreimal Breite, dreimal Höhe
  • Immer Breite vor Höhe, in Millimetern
  • Rohmaß notieren, nichts abziehen
  • Jede Öffnung zusätzlich fotografieren

Der vierte Punkt verdient eine eigene Erwähnung. Viele rechnen aus guter Absicht einen Sicherheitsabzug von fünf oder zehn Millimetern ein, damit das Element sicher passt. In der Fertigung wird die systembedingte Zugabe aber ohnehin berücksichtigt, sodass der Abzug doppelt wirkt und das Element am Ende zu klein ist.

Wie notiere ich die Maße richtig?

In Millimetern und immer Breite vor Höhe. Diese Reihenfolge ist im Fensterbau Standard, und wer sie umdreht, macht aus einem hochformatigen Fenster im Zweifel einen querformatigen Rahmen. Zentimeter mit Kommastellen sind zwar rechnerisch dasselbe, führen aber in der Übertragung regelmäßig zu Zahlendrehern.

Zu jedem Maß gehört eine eindeutige Bezeichnung der Öffnung. Schlafzimmer links, Küche über der Spüle, Bad oben: Solche Angaben sind später eindeutiger als eine durchnummerierte Liste, bei der niemand mehr weiß, welches Fenster die Nummer drei war.

Und für jede Öffnung gehört die gewünschte Bauart dazu. Erst aus Maß und System zusammen ergibt sich ein Angebot, und erst dann lässt sich abschätzen, was das Vorhaben insgesamt kostet. Die Preislogik dahinter erklärt der Beitrag Was kostet ein Fliegengitter?.

Was kostet ein falsches Maß?

Bei einer Maßanfertigung den vollen Preis des Elements. Ein zu klein gefertigter Rahmen lässt sich nicht strecken, ein zu großer nicht ohne Weiteres kürzen, und ein Rahmen für die falsche Ebene passt in keiner der beiden. Das Element ist damit nicht reparierbar, sondern muss neu gefertigt werden.

Dazu kommt der Zeitverlust. Zwischen Bestellung, Fertigung und Montage liegt in der Saison eine spürbare Wartezeit, und wer diese Schleife zweimal durchläuft, hat den Sommer möglicherweise ohne Insektenschutz verbracht, obwohl er im Frühjahr bestellt hat.

Genau an dieser Rechnung entscheidet sich die Frage nach dem Selbermachen. Was dabei sonst noch zu bedenken ist, wägt der Beitrag Selbst montieren oder Profi beauftragen? ab, und den Preisunterschied zur Handelsware ordnet Fachbetrieb oder Baumarktware ein.

Wie läuft ein Aufmaß beim Fachbetrieb ab?

In vier Schritten und meist in einem einzigen Termin für das ganze Haus. Der Unterschied zum Selbstmessen liegt weniger im Maßband als in der Entscheidung, die vor jedem Maß steht: welches System an diese Öffnung gehört und in welcher Ebene es sitzen soll.

1

Öffnungen erfassen

Alle Fenster und Türen werden durchgegangen, dazu Nutzung, Himmelsrichtung und vorhandene Beschläge.

2

System festlegen

Je Öffnung wird die Bauart bestimmt, denn davon hängt ab, welches Bezugsmaß überhaupt gilt.

3

Dreifach messen

Breite und Höhe jeweils an drei Punkten, dazu Fensterbank, Sturz und bei Türen der Bodenanschluss.

4

Festpreis je Öffnung

Aus Maß, System und Gewebe entsteht ein verbindliches Angebot, Öffnung für Öffnung nachvollziehbar.

Der zweite Schritt ist der, den ein Aufmaß in Eigenregie am schwersten leisten kann. Ob an einem Kippfenster ein Spannrahmen sinnvoll ist oder ein eingehängtes System die bessere Wahl darstellt, hängt an Beschlag und Profil, und diese Entscheidung fällt vor dem Messen, nicht danach.

Wann lohnt sich das Aufmaß in Eigenregie?

Wenn Sie eine erste Größenordnung brauchen, bevor Sie überhaupt einen Termin machen. Für eine grobe Kostenschätzung reichen selbst gemessene Werte völlig aus, und Sie wissen danach, ob Sie über 500 Euro oder über 2.000 Euro sprechen.

Für die Fertigung selbst ist das eigene Maß dagegen nur dann tragfähig, wenn Sie die Bausituation sicher einschätzen können und bereit sind, das Risiko einer Fehlfertigung zu tragen. Bei einer einzelnen einfachen Fensteröffnung ist das überschaubar, bei Türen und Sonderformen selten.

Im Großraum München ist die Rechnung ohnehin eindeutig, weil unser Aufmaß nichts kostet und die Anfahrtspauschale von 60 Euro nur einmal je Termin anfällt, unabhängig davon, wie viele Öffnungen aufgenommen werden. Wer alle Fenster in einem Termin erfassen lässt, zahlt sie also genau einmal.

Häufige Fragen zum Ausmessen von Insektenschutz

Messe ich die Öffnung oder den Fensterrahmen?

Das hängt am System. Ein Spannrahmen sitzt in der Fensteröffnung, hier zählt die lichte Laibung von Putzkante zu Putzkante. Das LiSa System wird in den Blendrahmen eingehängt, hier zählt das Außenmaß des Rahmens. Wer die beiden Ebenen verwechselt, liegt schnell mehrere Zentimeter daneben.

Warum soll ich an drei Stellen messen?

Weil Fensteröffnungen selten exakt rechtwinklig sind. Putzstärke, Setzungen im Mauerwerk und der Einbau selbst führen zu Abweichungen von einigen Millimetern. Wer nur einmal in der Mitte misst, erwischt möglicherweise die breiteste Stelle, und das fertige Element klemmt später an der engsten.

Soll ich beim Messen einen Toleranzabzug einrechnen?

Nein. Notieren Sie das reine Rohmaß in Millimetern und rechnen Sie nichts ab. Die nötigen Zugaben oder Abzüge hängen vom System, vom Profil und vom Gewebe ab und werden in der Fertigung berücksichtigt. Ein selbst abgezogener Sicherheitswert führt fast immer zu einem zu kleinen Element.

Welches Werkzeug brauche ich?

Ein stabiles Stahlmaßband oder einen Gliedermaßstab, einen Stift, Papier und idealerweise eine zweite Person. Ein Stoffmaßband ist ungeeignet, weil es sich dehnt. Für hohe Fenster und Dachfenster ist eine sichere Leiter Pflicht, im Zweifel sollten Sie die Öffnung besser aufmessen lassen.

Wie messe ich ein Dachfenster aus?

Am zuverlässigsten über das Typenschild im Fensterflügel. Es nennt Hersteller, Typ und Größencode, und daraus ergibt sich das passende Element. Ein Maßband kommt an der Schräge nur schwer sauber an, deshalb ist das Typenschild in der Praxis die genauere Angabe.

Was passiert, wenn das Maß falsch ist?

Bei einer Maßanfertigung ist das Element danach unbrauchbar, weil es sich nicht nachträglich vergrößern lässt. Ein zu kleiner Rahmen lässt einen Spalt offen, ein zu großer geht nicht in die Öffnung. Genau deshalb ist unser Aufmaß im Großraum München kostenlos.

Kann ich meine Maße einfach durchgeben und bestellen?

Für eine erste Einschätzung reichen Ihre Maße völlig aus, und wir nennen Ihnen damit gern eine Größenordnung. Verbindlich wird der Preis erst nach dem Aufmaß vor Ort, weil dort auch Bausituation, Anschlag, Bodenanschluss und Montageart geklärt werden. Verbindliche Preise nach kostenlosem Aufmaß.

Mehrfach ausgezeichnet

Ausgezeichnete Qualität

Unsere Produkte wurden mehrfach von unabhängigen Instituten getestet und ausgezeichnet

iF Award 2012 – internationale Designauszeichnung für Insectosun Insektenschutz-Produkte

iF Award 2012

Red Dot Award 2011 – renommierte internationale Designauszeichnung für Insectosun

Red Dot 2011

Plus X Award – Innovationsauszeichnung für Insectosun-Insektenschutzsysteme

Plus X Award

Innovation BW 2012 – Innovationspreis Baden-Württemberg für Insectosun

Innovation BW

Innovationspreis R+T 2012 – Branchenauszeichnung für Insectosun-Insektenschutz

Innovationspreis

R+T Innovations 2021 – internationaler Branchenpreis für Insectosun-Produkte

R+T Innovations

Lieber messen lassen als zweimal messen

Wir kommen im Großraum München kostenlos zum Aufmaß, klären vor Ort Bezugsmaß, Anschlag und Montageart und Sie bekommen ein Festpreisangebot für jede Öffnung. Ein Spannrahmen beginnt bei 129 Euro, das LiSa System bei 134 Euro.

Kostenloses Festpreisangebot anfordern Alle Systeme entdecken

Letzte Aktualisierung: August 2026. Dieser Beitrag beschreibt die üblichen Bezugsmaße und Vorgehensweisen beim Aufmaß von Insektenschutz und ersetzt keine Prüfung vor Ort. Welches Maß im Einzelfall gilt, hängt von Fenstertyp, Profil, Bausituation und Montageart ab. Verbindliche Preise nach kostenlosem Aufmaß.