Ratgeber · Insekten

Mücken im Herbst und Winter: Warum sie noch stechen und wo sie überwintern

Der Sommer ist vorbei, doch nachts summt es noch immer am Ohr. Mücken verschwinden im Herbst nicht einfach, viele suchen gerade jetzt ein Winterquartier, und das liegt oft in Ihrem Keller. Dieser Ratgeber erklärt, welche Mücken überwintern, warum manche sogar im Winter stechen und wie Sie Ihr Haus wirksam schützen.

⏱ 10 Min. Lesezeit | Sasa Smajlovic, Geschäftsführer | September 2026
Stechmücke sitzt auf hellem Stoff in der Wohnung, typisch für Mücken, die im Herbst ins Haus kommen

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Winterquartier: Begattete Weibchen der Gemeinen Stechmücke (Culex pipiens) überwintern in Kellern, Garagen und Schuppen.
  • Kellermücke: Die Form Culex pipiens molestus ist in Kellern ganzjährig aktiv und kann auch im Winter stechen.
  • Als Ei: Viele Aedes-Arten überwintern als Ei und schlüpfen erst, wenn im Frühjahr wieder Wasser in den Brutstellen steht.
  • Zugänge schließen: Kellerfenster, Lichtschächte und Schlafzimmerfenster sind die wichtigsten Einflugtore im Herbst.
  • Nicht zu früh abbauen: Fliegengitter im Herbst hängen lassen, Rollos und Drehfenster können ganzjährig bleiben.

Warum stechen Mücken im Herbst noch?

Mücken stechen im Herbst noch, weil die Saison nicht auf einen Schlag endet. Solange es draußen mild ist, sind Stechmücken aktiv, und die Weibchen der Gemeinen Stechmücke (Culex pipiens) suchen gleichzeitig ein Winterquartier. Dabei landen sie oft in Kellern, Treppenhäusern und Wohnungen, also genau dort, wo Menschen schlafen.

Stechen können übrigens nur die Weibchen. Sie brauchen Blut, um Eier zu entwickeln. Männchen ernähren sich von Pflanzensäften und sterben im Herbst ab. Wer also im Oktober noch nachts ein Summen am Ohr hört, hat es fast immer mit einem Weibchen zu tun, das entweder noch einmal Blut sucht oder sich auf dem Weg ins Winterversteck in die Wohnung verirrt hat.

Hinzu kommt ein Verhaltenswechsel: Im Sommer verteilen sich Mücken über Gärten, Parks und Gewässer. Im Herbst ziehen sie gezielt zu geschützten, frostfreien Orten. Häuser mit gekippten Fenstern, offenen Kellerschächten und warmen Innenräumen sind für sie deshalb besonders attraktiv. Mehr zu den Gründen, warum Insekten überhaupt ins Haus kommen, lesen Sie in unserem Ratgeber Warum kommen Insekten ins Haus?

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Die Mücke, die Sie im Herbst im Schlafzimmer erwischen, ist kein Sommer-Nachzügler, sondern oft schon auf Quartiersuche. Wer jetzt Fenster und Kellerzugänge sichert, hat im Winter meist deutlich weniger Ärger.

Welche Mücken überwintern in Deutschland?

In Deutschland überwintern Stechmücken auf zwei Arten: als erwachsenes Tier oder als Ei. Bei der Gemeinen Stechmücke (Culex pipiens) überwintern die begatteten Weibchen in frostgeschützten Verstecken. Viele Aedes-Arten, etwa die Überschwemmungsmücken, überdauern den Winter dagegen als Ei und schlüpfen erst im Frühjahr, wenn die Brutplätze wieder Wasser führen.

Für Hausbesitzer ist vor allem die erste Gruppe relevant. Die Culex-Weibchen, die im Herbst befruchtet wurden, legen im Winter keine Eier, sondern ruhen. Erst im Frühjahr werden sie wieder aktiv, suchen eine Blutmahlzeit und legen die erste Generation der neuen Saison ab. Jedes Weibchen, das in Ihrem Keller überwintert, ist also ein möglicher Startpunkt für die Mückenplage im nächsten Jahr.

Die zweite Gruppe merken Sie im Winter gar nicht. Aedes-Eier liegen trocken in Senken, Uferbereichen oder Gefäßen und warten auf Wasser. Auch die Asiatische Tigermücke gehört zur Gattung Aedes und legt ihre Eier bevorzugt in kleine Wasserbehälter. Was das für Bayern bedeutet, haben wir im Beitrag Asiatische Tigermücke in Bayern zusammengefasst.

MückengruppeWie sie überwintertWas das für Sie bedeutet
Gemeine Stechmücke (Culex pipiens)Begattete Weibchen ruhen in Kellern, Garagen und SchuppenMücken im Haus möglich, Start der neuen Saison im Frühjahr
Kellermücke (Culex pipiens molestus)In Kellern und unterirdischen Räumen ganzjährig aktivStiche auch mitten im Winter möglich
Viele Aedes-ArtenAls Ei, meist in trockenen BrutstellenIm Winter unsichtbar, Schlupf bei Wasser im Frühjahr

Wo überwintern Stechmücken im und am Haus?

Stechmücken überwintern dort, wo es geschützt, ruhig und frostfrei ist. Die begatteten Weibchen der Gemeinen Stechmücke suchen typischerweise Keller, Garagen und Schuppen auf. Dort sitzen sie meist an Wänden und Decken, gern in dunklen Ecken, hinter Regalen oder in der Nähe von Rohren, und bewegen sich über Wochen kaum.

Rund ums Haus kommen weitere Verstecke hinzu: Gartenhäuser, Heizungsräume, Waschküchen, Lichtschächte vor Kellerfenstern, Tiefgaragen und Hohlräume unter Treppen. Gemeinsam ist diesen Orten, dass sie windgeschützt sind und nicht so stark auskühlen wie die Außenluft. In Mehrfamilienhäusern in München sind Kellerabteile und Fahrradkeller deshalb klassische Winterquartiere.

Der Weg in diese Räume führt fast immer über Öffnungen, die niemand im Blick hat: das gekippte Kellerfenster, der offene Lichtschacht, die Garagentür, die tagsüber offen steht. Wie Sie gerade diese Schwachstellen sichern, zeigt unser Ratgeber zu Fliegengittern für Kellerfenster.

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Werfen Sie an einem Herbstnachmittag mit der Taschenlampe einen Blick an Kellerdecke und Wände. Ruhende Mücken sitzen dort oft gut sichtbar und lassen sich leicht entfernen, bevor sie im Frühjahr aktiv werden.

Was ist die Kellermücke und warum sticht sie ganzjährig?

Die Kellermücke ist eine Form der Gemeinen Stechmücke, wissenschaftlich Culex pipiens molestus. Anders als ihre Verwandten hält sie keine Winterruhe, sondern ist in Kellern und anderen unterirdischen Räumen das ganze Jahr über aktiv. Deshalb kann sie auch im Dezember oder Januar stechen, wenn draußen längst keine Mücke mehr fliegt.

Die Kellermücke hat sich an das Leben in Gebäuden angepasst. Sie findet Wasser in Pumpensümpfen, Abflüssen, feuchten Schächten oder Kondenswasser und nutzt die gleichmäßigen Bedingungen unter der Erde. Menschen, die im Souterrain wohnen oder deren Schlafzimmer direkt über einem feuchten Keller liegt, bemerken sie am ehesten.

Für Sie heißt das: Wenn Sie mitten im Winter gestochen werden, ist die Ursache fast nie ein offenes Fenster, sondern ein Brutplatz im Gebäude. Hier hilft es, stehendes Wasser im Keller zu beseitigen, Abläufe zu prüfen und die Verbindungswege nach oben zu schließen. Wohnen Sie im Erdgeschoss, finden Sie zusätzliche Tipps im Beitrag Insektenschutz für die Erdgeschosswohnung.

Stechen Mücken auch im Winter?

Ja, Mücken können auch im Winter stechen, allerdings fast nur in Gebäuden. Draußen ruhen die überwinternden Weibchen der Gemeinen Stechmücke oder die Art überdauert als Ei. Die Kellermücke ist dagegen ganzjährig aktiv und kann in beheizten oder frostfreien Räumen jederzeit stechen. Winterstiche deuten deshalb meist auf einen Brutplatz im Haus hin.

Eine zweite Ursache sind überwinternde Weibchen, die durch Wärme geweckt werden. Wird ein bisher kühler Raum plötzlich beheizt, etwa ein Gästezimmer, ein ausgebauter Dachboden oder ein Hobbykeller, kann eine ruhende Mücke aktiv werden und auf Nahrungssuche gehen. Das erklärt, warum manche Menschen gerade in den ersten Heiztagen im Herbst über Stiche klagen.

Wer im Winter regelmäßig gestochen wird, sollte systematisch vorgehen: erst mögliche Wasserstellen im Keller suchen, dann Kellerzugänge und Treppenhaustüren prüfen und zuletzt die Fenster der betroffenen Räume. Eine einzelne Mücke im Schlafzimmer ist ärgerlich, eine wiederkehrende Plage hat fast immer eine Quelle im Gebäude.

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Eine Mücke im Januar ist kein Zeichen für einen milden Winter, sondern eher ein Hinweis auf einen Brutplatz oder ein Winterquartier im Haus. Die Suche lohnt sich, denn ohne Quelle hört das Problem von allein auf.

Warum kommen im Herbst so viele Mücken in die Wohnung?

Im Herbst kommen mehr Mücken in die Wohnung, weil sie gezielt nach geschützten Quartieren suchen und Häuser genau das bieten. Warme Innenräume, Licht am Abend und gekippte Fenster zum Lüften locken die Tiere an. Gleichzeitig nehmen viele Menschen ab September ihre Fliegengitter ab, obwohl die Mücken noch unterwegs sind.

Das Lüften spielt eine größere Rolle, als viele denken. Mit Beginn der Heizperiode wird häufiger stoßgelüftet oder das Fenster nachts gekippt, um die Luft im Schlafzimmer frisch zu halten. Jede dieser Öffnungen ist ein Einflugtor. Wie Sie lüften, ohne Insekten hereinzulassen, erklärt unser Ratgeber Richtig lüften mit Insektenschutz.

Auch Licht zieht nachtaktive Insekten an. In der dunklen Jahreszeit brennt das Licht früher und länger, und ein beleuchtetes Fenster mit offenem Flügel ist für viele Insekten ein Magnet. Hintergründe dazu finden Sie im Beitrag Welches Licht zieht Insekten an? Wer Mücken speziell im Schlafzimmer loswerden möchte, liest am besten weiter bei Mücken im Schlafzimmer.

Wie erkennt man überwinternde Mücken im Keller?

Überwinternde Mücken erkennen Sie daran, dass sie regungslos an Wänden und Decken sitzen, meist in ruhigen, dunklen Ecken von Keller, Garage oder Schuppen. Sie fliegen selten auf, reagieren träge und sitzen oft über Tage an derselben Stelle. Typisch für Culex: Der Körper liegt beim Sitzen fast parallel zur Wand.

Am besten suchen Sie gezielt: Taschenlampe schräg an die Wand halten, dann werfen die feinen Beine und Flügel kleine Schatten. Kontrollieren Sie die Bereiche um Heizungsrohre, Wasserleitungen, Regale und die Ecken über Fenstern und Türen. Auch Fahrradkeller und Abstellräume, die selten betreten werden, sind beliebte Plätze.

Wenn Sie dort mehrere Mücken finden, lohnt sich ein zweiter Blick auf die Zugänge. Ein offener Lichtschacht, ein Kellerfenster ohne Schutz oder eine undichte Kellertür reichen, damit jedes Jahr neue Weibchen einziehen. Ein fest montiertes Gitter am Kellerfenster oder eine Lichtschachtabdeckung beenden diesen Kreislauf dauerhaft. Details zur Abdeckung finden Sie im Beitrag zu Lichtschacht und Kellerschacht.

Wie wird man Mücken im Herbst und Winter los?

Mücken im Herbst und Winter werden Sie los, indem Sie drei Dinge kombinieren: vorhandene Tiere entfernen, Brutplätze im Haus beseitigen und die Zugänge mit Insektenschutz schließen. Chemische Mittel sind dafür in der Regel nicht nötig. Entscheidend ist, dass im Frühjahr keine überwinterten Weibchen mehr im Keller sitzen.

1

Winterquartiere kontrollieren

Keller, Garage, Schuppen und Abstellräume mit der Taschenlampe absuchen. Ruhende Mücken mit dem Staubsauger oder einem feuchten Tuch entfernen.

2

Wasserstellen beseitigen

Pumpensümpfe, Bodenabläufe, Eimer, Gießkannen und Untersetzer prüfen. Stehendes Wasser leeren oder abdecken, Abläufe regelmäßig spülen.

3

Kellerzugänge sichern

Kellerfenster mit Spannrahmen versehen, Lichtschächte mit einer passenden Abdeckung schließen, Kellertüren geschlossen halten.

4

Fenster der Wohnräume schützen

Fliegengitter über den Herbst hinaus montiert lassen, vor allem an Schlafzimmer- und Dachfenstern, die zum Lüften gekippt werden.

5

Außenbereich winterfest machen

Regentonnen abdecken, Blumentopfuntersetzer leeren und Gefäße umdrehen, damit sich im Frühjahr keine Brutstellen bilden.

Dieser Ablauf funktioniert, weil er an beiden Enden ansetzt. Wer nur die Mücken im Keller entfernt, bekommt im nächsten Herbst neue. Wer nur die Fenster schützt, hat mit der Kellermücke weiterhin einen Brutplatz im Haus. Erst zusammen wird das Haus für Stechmücken dauerhaft unattraktiv.

Sollte man Fliegengitter im Herbst schon abbauen?

Nein, Fliegengitter sollten Sie im Herbst nicht zu früh abbauen. Mücken sind bei milder Witterung weiter aktiv und suchen gerade jetzt Quartiere in Häusern. Rollos, Plissees, Drehrahmen und Schiebeanlagen können ohnehin ganzjährig bleiben. Nur Spannrahmen nehmen Sie am besten erst ab, wenn es draußen dauerhaft kalt geworden ist.

Viele Menschen verbinden Fliegengitter mit dem Hochsommer und räumen sie gemeinsam mit den Gartenmöbeln weg. Genau dann beginnt aber die Zeit, in der Mücken Winterquartiere suchen. Ein Gitter, das bis in den späten Herbst bleibt, verhindert, dass sich Weibchen in Wohnung und Keller einnisten und im Frühjahr die neue Generation starten.

Wann welches System abgenommen werden sollte und wie Sie es richtig lagern, haben wir ausführlich im Ratgeber Fliegengitter im Winter abbauen oder lagern erklärt. Unser Tipp: Wer keine Lust auf das jährliche Ab- und Anbauen hat, wählt für stark genutzte Fenster gleich ein System, das dauerhaft montiert bleibt.

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Lassen Sie mindestens die Gitter an Schlafzimmer, Kinderzimmer und Kellerfenstern so lange wie möglich hängen. Dort ist der Nutzen im Herbst am größten.

Welcher Insektenschutz passt für Keller, Schlafzimmer und Dachfenster?

Für Keller eignen sich ein Spannrahmen am Kellerfenster oder eine LiSa Lichtschachtabdeckung, für das Schlafzimmer ein Spannrahmen oder ein Drehfenster und für Dachfenster ein Insektenschutzrollo. So schließen Sie die Wege, über die Mücken im Herbst ins Haus kommen. Bei Insectosun erhalten Sie alle Systeme nach Maß gefertigt und montiert.

EinsatzortPassendes SystemPreis
KellerfensterSpannrahmen, fest eingesetzt, ohne Bohren möglichab 129 €
LichtschachtLiSa Lichtschachtabdeckung, schließt den ganzen Schachtab 134 €
Schlafzimmerfenster, oft geöffnetDrehfenster, lässt sich wie ein Fensterflügel aufklappenab 262 €
DachfensterInsektenschutzrollo für Dachfenster, ganzjährig montiertab 328 €
WohnraumfensterInsektenschutzrollo für Fenster, bei Bedarf eingerolltab 338 €

Alle Preise sind Ab-Preise je Element inklusive Maßanfertigung und Montage, zuzüglich einmalig 60 € Anfahrtspauschale pro Termin. Welches System zu Ihrem Fenster passt, klären wir beim kostenlosen Aufmaß vor Ort. Einen Überblick über alle Varianten finden Sie auf unserer Seite Fliegengitter nach Maß, eine ausführliche Preisübersicht im Beitrag Was kostet ein Fliegengitter?

Was hilft im Herbst nicht gegen Mücken?

Wenig verlässlich sind Hausmittel wie Duftöle, Zitronen mit Nelken oder Ultraschallgeräte. Sie wirken, wenn überhaupt, nur kurz und nur in unmittelbarer Nähe. Gegen Mücken, die sich im Herbst im Keller einnisten oder nachts durch das gekippte Fenster kommen, helfen sie nicht, weil sie weder Zugänge schließen noch Brutplätze beseitigen.

Auch Insektensprays sind keine Dauerlösung. Sie töten die Mücken, die gerade im Raum sind, verhindern aber nicht, dass am nächsten Abend neue hereinkommen. Dazu kommt die Belastung der Raumluft, gerade in Schlafzimmern und Kinderzimmern. Warum ein mechanischer Schutz die bessere Wahl ist, vergleichen wir im Ratgeber Insektenspray oder Insektenschutz.

Ähnliches gilt für elektrische Insektenvernichter. Sie locken Insekten mit Licht an und töten dabei viele harmlose Arten, während Stechmücken sich eher an Körperwärme und Atemluft orientieren. Einen ausführlichen Vergleich finden Sie im Beitrag Insektenvernichter oder Fliegengitter. Fazit: Was draußen bleibt, müssen Sie drinnen nicht bekämpfen.

Wie beugt man der nächsten Mückensaison schon im Winter vor?

Der nächsten Mückensaison beugen Sie im Winter vor, indem Sie überwinternde Weibchen aus Keller und Garage entfernen und mögliche Brutstellen für das Frühjahr beseitigen. Da viele Aedes-Arten als Ei überwintern, lohnt es sich auch, Gefäße, Untersetzer und Regentonnen im Garten zu leeren, zu reinigen oder abzudecken, bevor im Frühjahr wieder Wasser darin steht.

Der Winter ist außerdem die ruhigste Zeit, um Insektenschutz zu planen. Wer im Februar oder März das Aufmaß machen lässt, hat die Gitter montiert, bevor die ersten Mücken aus dem Winterquartier kommen. Im Frühsommer sind die Termine dagegen oft knapp. Mehr zum idealen Zeitpunkt lesen Sie im Ratgeber Wann sollte man Fliegengitter anbringen?

Eine Checkliste für die kalte Jahreszeit: Keller absuchen und Mücken entfernen, Abläufe und Pumpensümpfe prüfen, Regentonne mit Deckel oder Gitter verschließen, Gartengefäße umdrehen, Kellerfenster und Lichtschächte mit Insektenschutz ausstatten und die Schlafzimmerfenster so ausrüsten, dass Sie auch im nächsten Herbst sorglos lüften können. Möchten Sie das mit uns angehen, vereinbaren Sie einen kostenlosen Aufmaßtermin.

Fazit: Mücken im Herbst ernst nehmen

Mücken im Herbst und Winter sind kein Zufall, sondern Teil ihres Jahreszyklus. Die Gemeine Stechmücke überwintert als begattetes Weibchen in Kellern, Garagen und Schuppen, die Kellermücke bleibt im Gebäude ganzjährig aktiv, und viele Aedes-Arten warten als Ei auf das Frühjahr. Wer das weiß, kann gezielt handeln.

Der wirksamste Hebel ist der Zugang. Ein gesichertes Kellerfenster, eine abgedeckte Lichtschachtöffnung und Fliegengitter, die nicht zu früh abgebaut werden, verhindern, dass Mücken überhaupt ein Winterquartier im Haus finden. Zusammen mit der Beseitigung von Wasserstellen haben Sie damit auch die nächste Saison im Griff.

Insectosun berät Sie in München und Umgebung persönlich vor Ort. Wir messen kostenlos auf, fertigen Ihren Insektenschutz nach Maß und montieren ihn fachgerecht. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir finden die passende Lösung für Keller, Schlafzimmer und Dachfenster.

Häufige Fragen zu Mücken im Herbst und Winter

Warum stechen Mücken im Herbst noch?

Im Herbst sind Stechmücken bei milder Witterung weiter aktiv. Gleichzeitig suchen die Weibchen der Gemeinen Stechmücke ein Winterquartier und gelangen dabei durch gekippte Fenster und offene Kellerzugänge ins Haus. Da nur Weibchen stechen und diese oft noch Blut suchen, kommt es gerade in Schlafzimmern auch im Oktober noch zu Stichen.

Wo überwintern Mücken?

Die begatteten Weibchen der Gemeinen Stechmücke überwintern in geschützten, frostfreien Verstecken, vor allem in Kellern, Garagen und Schuppen. Dort sitzen sie ruhig an Wänden und Decken. Viele Aedes-Arten überwintern dagegen als Ei in trockenen Brutstellen und schlüpfen erst im Frühjahr, wenn diese wieder Wasser führen.

Können Mücken im Winter stechen?

Ja, vor allem in Gebäuden. Die Kellermücke, eine Form der Gemeinen Stechmücke, ist in Kellern und unterirdischen Räumen das ganze Jahr über aktiv. Außerdem können ruhende Weibchen aktiv werden, wenn ein kühler Raum plötzlich beheizt wird. Wer im Winter regelmäßig gestochen wird, sollte nach einem Brutplatz im Haus suchen.

Was ist eine Kellermücke?

Die Kellermücke ist eine Form der Gemeinen Stechmücke mit dem wissenschaftlichen Namen Culex pipiens molestus. Sie lebt bevorzugt in Kellern, Schächten und anderen unterirdischen Räumen und hält keine Winterruhe. Wasser findet sie in Abläufen, Pumpensümpfen oder feuchten Ecken. Deshalb kann sie auch mitten im Winter Menschen stechen.

Soll ich Fliegengitter im Herbst abnehmen?

Nicht zu früh. Gerade im Herbst suchen Mücken Winterquartiere in Häusern, ein Gitter am Fenster hält sie draußen. Rollos, Plissees, Drehfenster und Schiebeanlagen können ganzjährig montiert bleiben. Spannrahmen nehmen Sie am besten erst ab, wenn es dauerhaft kalt ist, und lagern sie trocken bis zum Frühjahr.

Wie schütze ich meinen Keller vor Mücken?

Sichern Sie Kellerfenster mit einem Spannrahmen und schließen Sie offene Lichtschächte mit einer passenden Abdeckung. Beseitigen Sie stehendes Wasser in Abläufen und Pumpensümpfen und halten Sie Kellertüren geschlossen. Bei Insectosun kostet ein Spannrahmen ab 129 € und die LiSa Lichtschachtabdeckung ab 134 €, jeweils mit Montage.

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Unsere Produkte wurden mehrfach von unabhängigen Instituten getestet und ausgezeichnet

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Letzte Aktualisierung: September 2026. Die Angaben zu Lebensweise und Überwinterung von Stechmücken dienen der allgemeinen Information. Alle genannten Preise sind Ab-Preise je Element inklusive Maßanfertigung und Montage, zuzüglich einmalig 60 € Anfahrtspauschale pro Termin. Verbindliche Preise nach kostenlosem Aufmaß.