Das Wichtigste auf einen Blick
- Winterquartier gesucht: Sinken die Temperaturen unter etwa 9 °C und werden die Tage kürzer, suchen Baumwanzen frostfreie Verstecke, auch in Wohnungen.
- Harmlos, aber lästig: Stinkwanzen stechen und beißen nicht. Werden sie bedroht oder zerdrückt, geben sie ein übel riechendes Sekret ab.
- Nicht zerdrücken: Einzelne Tiere mit Glas und Papier nach draußen bringen, größere Mengen mit dem Staubsauger aufnehmen und den Beutel sofort entsorgen.
- Barriere am Fenster: Ein Spannrahmen ab 129 € sichert gekippte Fenster, für Dachfenster gibt es Rollos ab 328 €, jeweils zuzüglich 60 € Anfahrt pro Termin.
- Noch nicht zu spät: Die Tiere sammeln sich bis in den Spätherbst an sonnigen Hauswänden. Jedes gesicherte Fenster hält sie ab sofort draußen.
Was sind Stinkwanzen überhaupt?
Stinkwanzen ist der umgangssprachliche Name für Baumwanzen, eine Familie flacher, schildförmiger Insekten. Ihren Namen verdanken sie einem Abwehrsekret, das sie bei Gefahr abgeben und das streng riecht. Die Arten, die im Herbst an Hauswänden auftauchen, sind meist gut einen Zentimeter lang und saugen Pflanzensaft, kein Blut.
Wanzen besitzen einen Rüssel, mit dem sie Pflanzen anstechen. Baumwanzen nutzen ihn, um an Blättern, Stängeln und Früchten zu saugen. Menschen interessieren sie dagegen nicht: Sie stechen und beißen nicht, und in der Wohnung finden sie weder Nahrung noch Pflanzen für die Eiablage. Sie suchen dort nur eines, nämlich einen geschützten Platz für den Winter.
Im Alltag werden mehrere Arten als Stinkwanzen bezeichnet, darunter heimische Arten und eingeschleppte Neubürger. Für den Schutz Ihres Zuhauses spielt die genaue Art kaum eine Rolle, denn alle nutzen dieselben Wege ins Haus. Trotzdem lohnt ein Blick auf die Unterschiede, denn nicht jede Wanze am Fenster ist tatsächlich eine Baumwanze.
Stinkwanzen sind lästig, aber harmlos. Nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft stechen und beißen sie nicht. Unangenehm wird es erst, wenn man sie zerdrückt oder erschreckt.
Welche Wanzen kommen im Herbst ins Haus?
Typische Herbstgäste sind die heimische Grüne Stinkwanze und die aus Asien eingeschleppte Marmorierte Baumwanze, die laut Bayerischer Landesanstalt für Landwirtschaft 2011 erstmals in Deutschland gefunden wurde, in Konstanz am Bodensee. Dazu kommen die heimische Graue Gartenwanze und die Amerikanische Kiefernwanze, die zu einer anderen Wanzenfamilie gehört.
| Art | Herkunft | Woran Sie sie erkennen |
|---|---|---|
| Grüne Stinkwanze | heimisch | Im Sommer leuchtend grün, vor der Winterruhe oft bräunlich verfärbt |
| Marmorierte Baumwanze | aus Asien eingeschleppt | Braun marmoriert, helle Bänder an den Fühlern und am Rand des Hinterleibs |
| Graue Gartenwanze | heimisch | Grau gesprenkelt, wird leicht mit der Marmorierten Baumwanze verwechselt |
| Amerikanische Kiefernwanze | aus Nordamerika eingeschleppt | Länglicher Körper, blattartig verbreiterte Hinterbeine, keine Baumwanze |
Die Marmorierte Baumwanze ist in Bayern inzwischen weit verbreitet, wie die Landesanstalt in ihrem Jahresbericht 2024 festhält. Im Obst- und Gemüsebau gilt sie als Schädling, weil sie an Früchten saugt. Im Haus richtet sie dagegen keinen Schaden an. Eine sichere Artbestimmung ist für den Schutz Ihrer Wohnung nicht nötig, denn alle genannten Arten nutzen dieselben Wege.
Wer einen ganzen Schwarm an der Fassade entdeckt, sollte genauer hinschauen: Auch Marienkäfer sammeln sich im Herbst an sonnigen Hauswänden und suchen Spalten für den Winter. Warum beide oft zur selben Zeit auftauchen, lesen Sie in unserem Beitrag Marienkäfer im Herbst.
Warum kommen Stinkwanzen im Herbst ins Haus?
Stinkwanzen suchen im Herbst ein frostfreies Winterquartier. Nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft wandert die Marmorierte Baumwanze bei Temperaturen unter 9 °C und kürzer werdenden Tagen in ihre Winterquartiere. Im Spätherbst sammeln sich die Tiere an sonnenbeschienenen Hauswänden und suchen von dort Verstecke, auch in Wohnungen.
Wärme spielt dabei die Hauptrolle. Süd- und Westfassaden speichern die Nachmittagssonne und locken die Tiere an. Von dort krabbeln sie in Fugen, Rollladenkästen und durch gekippte Fenster. Ein Wohnhaus bietet genau das, was eine Wanze für den Winter braucht: Schutz vor Frost, Regen und Fressfeinden, dazu viele dunkle Ritzen, in denen sie sich verkriechen kann.
In der Wohnung verfallen die Tiere in eine Winterruhe. Sie fressen nicht und vermehren sich nicht, sondern verharren hinter Vorhängen, Bilderrahmen oder Schränken. In gut geheizten Räumen werden manche Wanzen jedoch zu früh wach. Dann krabbeln sie mitten im Winter an Fenstern und Lampen entlang, weil sie Licht und einen Weg nach draußen suchen.
Achten Sie auf warme, sonnige Herbsttage nach kühlen Nächten. Dann sind oft besonders viele Wanzen an der Fassade unterwegs. Halten Sie ungesicherte Fenster auf der Sonnenseite an solchen Nachmittagen geschlossen.
Wie gelangen Stinkwanzen in die Wohnung?
Stinkwanzen nutzen jede Öffnung, die breiter ist als ihr flacher Körper. Typische Wege sind gekippte Fenster ohne Fliegengitter, Spalten am Rollladenkasten, undichte Fugen am Fensterrahmen, offene Balkon- und Terrassentüren sowie Dachfenster. Weil die Tiere von der warmen Fassade aus starten, sind Fenster auf der Sonnenseite besonders betroffen.
Gekippte Fenster
Der Kippspalt ist der bequemste Weg ins Haus. Ohne Fliegengitter steht er Wanzen, Marienkäfern und Spinnen den ganzen Tag offen.
Rollladenkasten
Zwischen Kasten, Gurtdurchführung und Mauerwerk bleiben oft Spalten, durch die Insekten direkt in den Innenraum gelangen.
Fensterfugen
Alte oder rissige Dichtungen und offene Anschlussfugen am Rahmen sind für flache Insekten kein Hindernis.
Balkontür und Terrassentür
Wer die Tür an warmen Herbsttagen offen stehen lässt, holt die Wanzen von der Fassade direkt ins Wohnzimmer.
Dachfenster
Unter dem Dach ist es warm und trocken. Dachfenster und Dachböden sind deshalb beliebte Winterquartiere.
Welche Faktoren Insekten generell ins Haus locken, erklärt unser Ratgeber Warum kommen Insekten ins Haus?. Für Stinkwanzen gilt: Nicht Gerüche aus der Küche locken sie an, sondern allein die Suche nach einem warmen, geschützten Versteck für die kalten Monate.
Sind Stinkwanzen gefährlich oder schädlich?
Für Menschen sind Stinkwanzen ungefährlich. Laut Bayerischer Landesanstalt für Landwirtschaft stechen und beißen sie nicht, können aber bei gefühlter Bedrohung einen üblen Geruch ausströmen. Sie übertragen keine Krankheiten, fressen keine Vorräte und beschädigen weder Möbel noch Bausubstanz. Lästig sind vor allem ihre Anzahl, ihr Geruch und mögliche Flecken.
Das Abwehrsekret kann auf hellen Textilien wie Vorhängen oder Bettwäsche Flecken hinterlassen. Bei empfindlichen Menschen kann direkter Hautkontakt mit dem Sekret die Haut reizen. Fassen Sie die Tiere deshalb möglichst nicht mit bloßen Fingern an und waschen Sie die Hände, wenn es doch passiert ist.
Anders sieht es im Garten aus. Im Obst- und Gemüsebau gelten Baumwanzen als Schädlinge, weil sie an Früchten, Beeren und Gemüse saugen. Die Einstichstellen verfärben sich, und das Fruchtfleisch wird dort hart oder schwammig. Wer Tomaten, Paprika oder Obstbäume im Garten hat, bemerkt die Tiere deshalb oft schon im Spätsommer, lange bevor sie ans Fenster kommen.
Warum sollten Sie Stinkwanzen nicht zerdrücken?
Beim Zerdrücken geben Stinkwanzen ihr Abwehrsekret vollständig frei. Der Geruch hält sich dann lange in Textilien, Teppichen und Polstern, und auf hellen Stoffen bleiben Flecken zurück. Außerdem entsteht eine Schmiere, die sich nur schwer entfernen lässt. Besser ist es, die Tiere unversehrt einzufangen und anschließend nach draußen zu bringen.
Auch hektisches Wegschlagen oder Wegpusten ist keine gute Idee, denn erschreckte Wanzen reagieren ebenfalls mit ihrem Sekret. Ruhiges Vorgehen ist der Schlüssel. Bei kühleren Temperaturen sind die Tiere träge und lassen sich gut mit einem Glas abdecken. Nehmen Sie sich also einen Moment Zeit, statt sofort zum Pantoffel zu greifen.
Wie entfernen Sie Stinkwanzen richtig?
Einzelne Stinkwanzen fangen Sie am besten mit einem Glas und einem Blatt Papier ein und setzen sie draußen aus. Bei vielen Tieren hilft ein Staubsauger, dessen Beutel Sie anschließend verschlossen im Restmüll entsorgen. Insektensprays sind in Wohnräumen unnötig, denn die Wanzen sind harmlos und vermehren sich in der Wohnung nicht.
Glas und Papier
Glas über die Wanze stülpen, ein festes Blatt darunterschieben und das Tier draußen freilassen, möglichst weit weg von offenen Fenstern.
Staubsauger bei vielen Tieren
Einen Nylonstrumpf mit einem Gummi ins Saugrohr hängen. So landen die Wanzen im Strumpf statt im Gerät, und der Geruch bleibt draußen.
Beutel sofort entsorgen
Strumpf oder Staubsaugerbeutel direkt verschließen und in den Restmüll geben, damit sich der Geruch nicht in der Wohnung verteilt.
Hände waschen
Nach dem Kontakt mit Tieren oder Sekret die Hände mit Seife waschen und Textilien mit Flecken zeitnah reinigen.
Klebefallen und Duftstoffe lösen das Problem nicht dauerhaft. Sie erwischen einzelne Tiere, während draußen weitere Wanzen nach Spalten suchen. Warum chemische Mittel im Innenraum generell wenig bringen und wo ihre Nachteile liegen, zeigen wir im Vergleich Insektenspray oder Fliegengitter.
Welches Fliegengitter schützt am besten vor Stinkwanzen?
Gegen Stinkwanzen hilft jedes gut sitzende Fliegengitter, denn die Tiere sind viel größer als die Maschen eines Insektenschutzgewebes. Entscheidend ist die Passform: Das Gitter muss ohne Spalt am Rahmen anliegen. Für Kippfenster empfehlen wir meist einen Spannrahmen ab 129 €, für Dachfenster ein Rollo ab 328 €.
| Öffnung | Empfohlenes System | Preis |
|---|---|---|
| Kippfenster mit Standardrahmen | Spannrahmen | ab 129 € |
| Fenster mit schmalem Rahmen | LiSa System | ab 134 € |
| Fenster, das oft ganz offen steht | Drehfenster | ab 262 € |
| Dachfenster | Rollo Dachfenster | ab 328 € |
| Fenster mit unsichtbarem Gitter | Rollo Fenster | ab 338 € |
| Große Terrassentür | Schiebeanlage | ab 337 € |
| Balkon oder Terrassentür | Drehrahmentür | ab 399 € |
| Breite Tür mit wenig Platz | Plissee | ab 527 € |
Achten Sie bei der Montage auf dichte Anschlüsse. Bürstendichtungen schließen die kleinen Fugen zwischen Gitterrahmen und Fenster, durch die sich flache Insekten sonst hindurchzwängen. Maßgefertigte Systeme sitzen genauer als Standardgrößen aus dem Handel, weil sie exakt auf Ihren Fensterrahmen angepasst werden und keine Kompromisse bei der Breite brauchen.
Für Terrassen- und Balkontüren gibt es eigene Systeme. Welche Tür wofür passt, vergleicht unser Ratgeber Drehrahmentür als Insektenschutz. Einen Überblick über alle Varianten finden Sie auf unserer Seite Fliegengitter nach Maß.
Was hilft am Rollladenkasten und an kleinen Spalten?
Am Rollladenkasten helfen intakte Bürsten- oder Lippendichtungen am Gurtdurchlass und an der Revisionsklappe. Offene Anschlussfugen zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk lassen sich mit Dichtband oder Acryl schließen. Solche Kleinigkeiten sind wichtig, weil Stinkwanzen gezielt enge, dunkle Spalten suchen und dort den Winter verbringen wollen.
Ein Fliegengitter am Fenster verhindert, dass Wanzen über den geöffneten Flügel eindringen. Der Rollladenkasten ist dagegen ein eigener Weg, der am Fensterflügel vorbeiführt. Deshalb lohnt es sich, beim Aufmaß beide Stellen anzuschauen. Wie sich Rollladen und Insektenschutz technisch vertragen, erklärt der Beitrag Fliegengitter und Rollladen kombinieren.
Spinnen, Marienkäfer und Wanzen nutzen im Herbst dieselben Spalten. Wer Fugen und Fenster abdichtet, löst mehrere Probleme auf einmal. Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber Spinnen im Haus.
Wann ist der beste Zeitpunkt für den Schutz?
Ideal ist ein Fliegengitter, das schon vor dem Herbst sitzt, denn die Tiere ziehen vor allem im September und Oktober in ihre Winterquartiere. Zu spät ist es aber nicht: Laut Bayerischer Landesanstalt für Landwirtschaft sammeln sich die Wanzen noch im Spätherbst an sonnigen Hauswänden. Jedes gesicherte Fenster hält sie ab sofort draußen.
Montierte Fliegengitter können über den Winter im Fenster bleiben. An milden Wintertagen und im zeitigen Frühjahr werden viele Insekten wieder aktiv, und ein Gitter, das ganzjährig sitzt, hält sie auch dann fern. Ob Sie Ihr Gitter trotzdem abnehmen sollten und welche Systeme wetterfest sind, erklärt der Ratgeber Fliegengitter im Winter.
Im Frühjahr kehrt sich die Richtung um: Die Wanzen, die im Haus überwintert haben, wollen wieder hinaus und sammeln sich an Fenstern und Türen. Setzen Sie die Tiere dann einfach mit Glas und Papier nach draußen. Spätestens jetzt merken Sie, welche Öffnungen im Herbst ungeschützt waren.
Was kostet Insektenschutz gegen Stinkwanzen?
Ein Spannrahmen für ein Kippfenster kostet bei Insectosun ab 129 €, ein LiSa System ab 134 € und ein Drehfenster ab 262 €. Für Dachfenster beginnen Rollos bei 328 €, für Terrassentüren Drehrahmentüren bei 399 €. Hinzu kommt einmalig eine Anfahrtspauschale von 60 € pro Termin, egal wie viele Elemente montiert werden.
Eine kleine Beispielrechnung: Drei Kippfenster auf der Süd- und Westseite mit Spannrahmen kosten ab 387 €, zuzüglich 60 € Anfahrt also ab 447 €. Kommt ein Dachfenster mit Rollo hinzu, sind es ab 775 €. Den verbindlichen Preis erhalten Sie nach dem kostenlosen Aufmaß, bei dem wir jedes Fenster einzeln ausmessen.
Wer ohnehin mehrere Fenster sichern möchte, spart, wenn alles in einem Termin montiert wird, weil die Anfahrtspauschale nur einmal anfällt. Eine ausführliche Übersicht aller Systeme und Preise finden Sie im Beitrag Was kostet ein Fliegengitter?.
Wie gehen Sie jetzt am besten vor?
Prüfen Sie zuerst die Sonnenseite Ihres Hauses: Welche Fenster sind oft gekippt, wo gibt es Spalten am Rollladenkasten, welche Dachfenster sind ungeschützt? Entfernen Sie Wanzen, die schon drinnen sind, schonend mit Glas oder Staubsauger. Sichern Sie danach die offenen Wege mit passgenauen Fliegengittern, damit keine neuen Tiere nachkommen.
Bei einem kostenlosen Aufmaß vor Ort schauen wir uns Fenster, Türen und Rollladenkästen gemeinsam mit Ihnen an. Wir empfehlen für jede Öffnung das passende System und nennen Ihnen einen verbindlichen Festpreis. Die Montage erfolgt sauber und in der Regel innerhalb weniger Stunden.
Sie möchten Ihr Zuhause vor Stinkwanzen, Marienkäfern und Spinnen schützen? Jetzt kostenloses Aufmaß in München anfragen. Für Kippfenster lohnt sich außerdem ein Blick in unseren Ratgeber Insektenschutz für Kippfenster.
Häufige Fragen zu Stinkwanzen im Haus
Sind Stinkwanzen für Menschen gefährlich?
Nein. Stinkwanzen stechen und beißen nicht und übertragen keine Krankheiten auf Menschen. Sie saugen Pflanzensaft und richten im Haus keinen Schaden an Möbeln oder Vorräten an. Unangenehm ist nur ihr Abwehrsekret, das sie bei Gefahr abgeben. Es riecht streng und kann auf hellen Stoffen Flecken hinterlassen.
Vermehren sich Stinkwanzen in der Wohnung?
In der Regel nicht. Die Tiere kommen als erwachsene Wanzen ins Haus, um den Winter in einer Ruhephase zu überstehen. Die Eiablage findet im Frühjahr und Sommer draußen an Pflanzen statt. Deshalb wollen die Wanzen im Frühjahr wieder hinaus und sammeln sich dann an Fenstern und Türen.
Warum sollte man Stinkwanzen nicht zerdrücken?
Beim Zerdrücken geben die Tiere ihr Abwehrsekret vollständig frei. Der Geruch setzt sich in Vorhängen, Teppichen und Polstern fest, auf hellen Stoffen bleiben Flecken zurück. Fangen Sie einzelne Wanzen besser mit Glas und Papier ein. Bei vielen Tieren hilft ein Staubsauger mit einem Nylonstrumpf im Saugrohr.
Hilft ein Fliegengitter gegen Stinkwanzen?
Ja. Stinkwanzen sind gut einen Zentimeter groß und passen durch kein intaktes Insektenschutzgewebe. Wichtig ist, dass das Gitter ohne Spalt am Rahmen sitzt, denn die flachen Tiere zwängen sich durch kleine Fugen. Maßgefertigte Spannrahmen ab 129 € schließen gekippte Fenster zuverlässig, auch gegen Marienkäfer und Spinnen.
Wann kommen Stinkwanzen ins Haus?
Vor allem im September und Oktober. Nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft wandert die Marmorierte Baumwanze bei Temperaturen unter 9 °C und kürzer werdenden Tagen in ihre Winterquartiere. Im Spätherbst sammeln sich die Tiere an sonnigen Hauswänden und suchen von dort Verstecke, auch in Wohnungen.
Was kostet Insektenschutz gegen Stinkwanzen in München?
Ein Spannrahmen für ein Kippfenster kostet bei Insectosun ab 129 €, ein Drehfenster ab 262 € und ein Rollo für Dachfenster ab 328 €. Für Terrassentüren beginnt die Drehrahmentür bei 399 €. Dazu kommt einmalig die Anfahrtspauschale von 60 € pro Termin. Den verbindlichen Preis erhalten Sie nach dem kostenlosen Aufmaß.
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Letzte Aktualisierung: September 2026. Angaben zu Herkunft, Verbreitung und Verhalten der Marmorierten Baumwanze nach Veröffentlichungen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Alle genannten Preise sind Ab-Preise je Element inklusive Maßanfertigung und Montage, zuzüglich einmalig 60 € Anfahrtspauschale pro Termin. Verbindliche Preise nach kostenlosem Aufmaß.